1973/1974

Mit Blick auf die bevorstehende Heim-WM 1974 in Deutschland gab es auch einige Neuerungen um die Mannschaft herum: Das Volksparkstadion wird überdacht und erhält die modernste Flutlichtanlage Europas. In der Meisterschaft klappt in der Hinrunde mit dem neuen Trainer Kuno Klötzer praktisch nichts, kann sich aber vom 18. Tabellenplatz am 10. Spieltag bis auf Platz 5 am 27. Spieltag hocharbeiten, bevor zum Saisonfinale die Luft ausgeht und man wieder an Platz 12 abrutscht. Hingegen läuft es im DFB-Pokal bis zur Endspielniederlage - wegen der WM erst Anfang August 1974 ausgetragen - gegen die Eintracht aus Frankfurt deutlich besser.

 

Trikottechnisch beginnt mit der Einführung der Trikotwerbung Anfang des (Kalender-) Jahres 1974 ein neues Zeitalter. Der HSV kann aufgrund guter Verbindungen zur Wirtschaft mit CAMPARI sogleich mitziehen und war nach Eintracht Braunschweig die zweite Mannschaft, die einen eigenen Sponsor auf dem Trikot trug.


Original Spielertrikot der Rückrunde der Saison 1973/74, als erstmals mit Trikotwerbung gespielt wurde stammt aus 1. Hand des Spielers Helmut Müller von Eintracht Frankfurt.

Das Trikot kam in verschiedenen Farbversionen zum Einsatz und kennzeichnete sich in dieser Saison durch die Einfarbigkeit sowie den aufgemalten Schriftzug des Sponsors aus.


Original Spielertrikot mit so hoher Rückennummer, dass es wahrscheinlich das Spielfeld nie betreten hat. Daher auch in hervorragenden Zustand. In seinem Design an das Trikot der Saison 1970/71 erinnernd, jedoch aus deinem sehr leichten und dehnfähigen Textil, wie es eigentlich auch heute noch getragen werden könnte. Nachweislich kam es in der Bundesliga lediglich beim 0:0 gegen Kickers Offenbach am 30. Spieltag - keine 10 Tage nach dem DFB-Pokal- Halbfinale gegen Offenbach - zum Einsatz. 

Der blaue Bruder dieses Trikots dann auch im Endspiel des DFB-Pokals 1974 getragen, das jedoch gegen Eintracht Frankfurt mit 3:1 n.V. verloren ging.