2000/2001

Champions League - der internationale Wettbewerb lässt die gesamt Stadt verrückt spielen und mit dem Jahrhundertspiel in der neu benannten 'AOL-Arena' scheint der Wahnsinn auch seinen Lauf zu nehmen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall und der HSV muß sich langwierig den Abstiegsplätzen entziehen und macht im Saisonfinale Schalke lediglich zum Meister der Herzen.

 

Bei den Trikots das gleiche Design wie im Vorjahr, wenn auch mit neuem/altbekannten Sponsor. Jedoch viele interessante Varianten in der Rückenbeflockung - während in der Champions League der Name größer als in der Bundesliga deutlich sichtbar über der Rückennummer stand, war der Name in der Bundesliga kleiner und a) über der Nummer, b) unter der Nummer oder c) unter dem Schriftzug des Hamburger SV und der Nummer - rechnerisch also neun Varianten in Kurz- bzw Langarm.


Original Spielertrikot vom Publikumsliebling Roy Präger in der einer von insgesamt drei Heimversionen (bezüglich des Rückenflocks). Diese Version wurde nur in den Heimspielen gegen Schalke (7. Spieltag / 2:0), Eintracht Frankfurt (9. / 2:0) und am letzten Spieltag gegen Bayern München (1:1) getragen - Präger kam jedoch nur gegen Frankfurt und Schalke zum Einsatz.


Original Spielertrikot in der langärmligen Heimversion von Thomas Doll aus seiner zweiten Spielzeit (1998-2001), in der er jedoch gänzlich ohne Torerfolg blieb und bei weitem auch nicht an die Einsätze der ersten Saison 1990/91 anknüpfen konnte. Diese Variante kam ebenfalls nur in drei Spielen zum Einsatz: in den Heimspielen gegen Freiburg (11. Spieltag / 5:0) und Leverkusen (13. / 1:3) sowie auf dem Betzenberg gegen Kaiserslautern (15. / 2:1).


Original Spielertrikot in der langärmligen Heimversion von Bernd Hollerbach, der in mehr als 8 Jahren beim HSV auf 197 Spiele und 4 Tore kam. Als 'Eisenfuß' war er aufgrund seiner willensstarken und kompromisslosen Spielweise sowohl nach 4 Jahren auf St. Pauli als auch beim HSV jeweils Publikumsliebling.


Original Spielertrikot in der weißen kurzärmligen Heimversion von Sonder Uysal. Die Sturmhoffnung kam 1997 von Waldhof Mannheim, konnte jedoch aufgrund diverser Verletzungen nie nachhaltig seine Klasse zeigen verließ nach gerade einmal 13 Spielen und einem Tor in 3 Jahren den HSV wieder.


Original Spielertrikot in der blauen Auswärtsvariante vom Spiel in Cottbus (33. Spieltag / 4:2) von Sergej Barbarez, der in seiner ersten Saison gleich 22 Tore erzielte und somit einer von lediglich drei Bundesliga Torschützenkönigen des HSV ist. In seinen sechs Jahren beim HSV wurde es sein HSV und er wäre sicher länger geblieben, wenn man ihm 2006 einen neuen Vertrag gegeben hätte. So kam er nur auf 221 Spiele und 73 Tore.

Die blaue Trikotversion kam nur bei den vier Auswärtsspielen in München (17. Spieltag / 2:1), Frankfurt (26. / 1:1), Leverkusen (30. / 1:1) und Cottbus (33. / 4:2) zum Einsatz. Aufgrund der Rückenbefleckung mit Nummer und Namen unter dem Schriftzug des Hamburger SV jedoch vermutlich ein UNIKAT, das so nur in Cottbus verwandt wurde. 


Original Spielertrikot von Anthony Yeboah in der seltenen, lediglich viermal eingesetzten blauen Auswärtsvariante. Ähnlich wie beim weißen Heimtrikot gab es mit den verschiedenen Varianten des Flocks auf der Rückseite entsprechend unterschiedliche Versionen. Diese Version wurde bei den Auswärtsspielen in Frankfurt (26. Spieltag / 1:1) und Leverkusen (30. / 1:1) getragen, in denen Yeboah jedoch nicht zum Einsatz kam.

In seinen exakt 100 Spielen für den HSV binnen fünf Jahren kam er auf 28 Tore - eigentlich eine gute Quote, jedoch für einen Stürmer seiner Qualität zu wenig Spiele in fünf Jahren!


Original Spielertrikot in der ersten Auswärtsvariante von Ronald Maul, der während seiner einzigen Saison beim HSV nur auf drei Spiele kam - zwei davon in diesem Trikot: in Berlin (2. Spieltag / 4:0) und Köln (12. / 4:2). Bei den anderen Auswärtspartien in dieser Trikotversion gegen Bochum (4. / 0:4), Wolfsburg (6. / 4:4), Rostock (14. / 1:0) und Bremen (20. / 3:1) spielte Maul nicht. Mit der Bilanz partout kein Gewinnertrikot!


Original Spielertrikot von Roy Präger in der langärmligen internationalen (Dritt-) Version - unvergessen aus dem Auftritt beim Jahrhundertspiel in der Champions League mit 4:4 gegen Juventus Turin. Hier jedoch die Bundesliga-Version vom Spiel in Rostock am 14. Spieltag, das 1:0 verloren ging.