1996/1997

Eine Saison, die im DFB- und UEFA-Pokal-Wettbewerb noch einigermaßen, jedoch im Bundesliga-Alltag so mässig verläuft, dass Trainer Felix Magath die Saison nicht übersteht und ein gewisser Dirk Westendorf ("Horst-Uwe") am 33. Spieltag mit seinen Toren gegen Borussia Dortmund ein Abstiegsduell gegen Fortuna Düsseldorf verhindern muß.

 

Bei den Trikots hat man sich wahrscheinlich bei den beiden psychedelischen Hauptvarianten in weiß und blau bereits verausgabt und stellt als Drittversion eine grüne Version, die in einer Sammlung glänzt aber sonst eher jedes Hamburger Auge erblinden lässt.


Original Spielertrikot in der weißen Heimversion von Markus Schupp, der seine großen Zeiten Anfang der 1990'er in Kaiserslautern und in München hatte. Er wechselte 1996/97 zum HSV, wo er jedoch nicht richtig zum Zuge kam und bereits nach nur 24 Spielen ohne Tor im März 1997 zum FC Basel wechselte.


Original Spielertrikot in der weißen Heimvariante vom 35-maligen bulgarischen Nationalspieler Petar Houbtchev aus seiner dritten Saison beim HSV. Houbtchev kam im Januar 1994 als Innenverteidiger und bestritt insgesamt 69 Spiele für Hamburg, in denen er zwei Tore erzielte, bevor er nach Frankfurt wechselte.


Original Spielertrikot in der Heimvariante von Stefan Siedschlag, der bereits als 17jähriger einen Profivertrag bekam, sich aber in den beiden Spielzeiten 1995/96 und 1996/97 nicht durchsetzen konnte und in die 2. Liga zum VfB Lübeck wechselte. 


Original Spielertrikot in der Auswärtsversion von Hasan 'Brazzo' Salihamidzic, der Ende 1992 als 16jähriger aus den Bürgerkriegswirren Jugoslawiens nach Hamburg kam und 1995/96 sein Debüt in der Bundesliga gab. Brazzo kam auf insgesamt 88 Spiele für den HSV bevor er 1998 nach München wechselte und so ziemlich alles gewann, was man als Vereinsspieler erreichen kann. 


Original Spielertrikot von Harald Spörl in der Drittvariante der Saison, die nur in vier Spielen (bei den Aufsteigern in Bochum, Duisburg und Bielefeld sowie in Karlsruhe) zum Einsatz kam. Von 'Lumpi' in Bochum und/oder Duisburg getragen, die anderen beiden Spiele in der Rückrunde bestritt er verletzungsbedingt nicht.

Das grüne Trikot erinnerte an die 1975/76 - noch mit Campari Werbung - eingesetzte Variante, sollte aber - als Farbe des Erzrivalens im Norden - nicht wiederkommen.